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"Vor allem die kranken Katzen danken es einem"

Abensberger Katzenhaus sucht nicht nur dringend Stubentiger-Liebhaber, sondern auch Helfer

"Das Füttern macht mir am meisten Spaß", sagt die 14-jährige Marina Lichenwald. Seit einem guten Jahr kommt sie mit Freundin Christina Schmidleitner udn Schwester Elisa ins Katzenhaus, um beim Versorgen der "verwaisten" Katzen zu helfen. ein Bericht über den Beruf des Tierpflegern hatte die Schülerin ursprünglich ins Katzenasyl verschlagen. Heute helfen die Mädchen beim Säubern der Katzenklos, beim Bürsten und Fegen. "Im letzten Jahr waren wir sehr oft hier, nur leider geht jetzt wieder viel Zeit für die Schule drauf", so die drei Helferinnen. Derzeit gilt es 35 Stubentiger zu versorgen. Einen Namen haben sie alle, drauf legt Leiterin Erika Blatt wert. Finnie und Nino, Greti, Mickey oder Heinrich. Da wird auch schon mal umgetauft, schmunzelt Erika Blatt. "Garfield, das hat mir gar nicht gefallen, der heißt jetzt Jogi". Manchmal entscheidet die Optik, manchmal der Charakter und "wenn mir gar nichts einfällt, habe ich ein Buch", so Erika Blatt.

Sechs Tage die Woche greift ihr Yvonne Hötzl unter die Arme, Jeden Tag bevor sie zur Arbeit fährt, führt ihr Weg zum Stubentiger-Asyl. "Das Besondere  für mich? Man merkt dass man gebraucht wird und man bekommt viel von den Katzen zurück, vor allem die Kranken danken es einem."

Wer als freiwillige Helfer dazu stoßen möchte, sollte vor allem regelmäßig Zeit haben, wünscht sich Erika Blatt.